logo

Auswirkungen der Steuerreform 2016 auf den Kindesunterhalt

Kindesunterhalt copyright: Marco2811

Kindesunterhalt (Foto:copyright Marco2811)

Bekanntermaßen werden von den Gerichten bei der Berechnung des Kindesunterhalts die Transferleistungen Familienbeihilfe und Kinderabsetzbetrag, die derjenige Elternteil bezieht, in dessen Haushalt die Kinder hauptsächlich betreut werden, teilweise angerechnet, um den geldunterhaltspflichtigen Elternteil steuerlich zu entlasten.

Nun macht die Steuerreform 2016 Anpassungen bei der Bemessung des Unterhaltes – häufig zugunsten des Kindes – erforderlich. Zum einen wird durch die Steuerentlastung die Unterhaltsbemessungsgrundlage (tatsächlich verfügbares Nettoeinkommen) spürbar steigen, zum anderen vermindert sich das Ausmaß, in dem die Transferleistungen auf den Unterhalt angerechnet werden müssen.

Es wird sohin ab Jänner 2016 häufig eine Neubemessung des Kindesunterhaltes gerechtfertigt sein.

Die Anwälte Dr. Clemens Gärner und Mag. Susanna Perl-Böck sind die Spezialisten, wenn es zu Rechtsfragen im Bereich Trennung und Scheidung, Obsorge und Kindeswohl, Partnerschafts- und Eheverträge, Unterhalt und Vermögensaufteilung sowie Trennungs- und Scheidungsvorsorge kommt. Die bewährte Mann-Frau-Perspektive, die die Kanzlei Gärner und Perl-Böck auszeichnet, macht es zudem möglich fachliches Know-How mit notwendigem Fingerspitzengefühl zu kombinieren und so maßgeschneidert auf die individuellen Bedürfnisse der Klienten eingehen zu können. Durch ihre Zusatzkompetenzen im Immobilien-, Arbeits- und Gesellschaftsrecht sind Gärner und Perl-Böck bei Scheidungen im wirtschaftlichen Bereich ebenfalls die erste Adresse.