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Das Recht des Kindes auf beide Elternteile

In der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen ist das Recht des Kindes auf beide Elternteile, wenn diese getrennt leben, enthalten.

Aus kinderpsychologischer Sicht ist die Einräumung des Kontaktrechts für den getrennt lebenden Elternteil und seine regelmäßige Einhaltung unverzichtbar für die Nahebeziehung zwischen ihm und dem Kind und langfristig für eine gesunde weitere Entwicklung des Kindes.

In der Praxis kommt es jedoch leider häufig vor, dass Elternteile gerade nicht im Stande sind, die unbewältigten Konflikte mit dem anderen Elternteil auf Paarebene von der Kontaktregelung sowie Obsorgeeinräumung zu trennen. Dabei kann und muss von den Eltern im Sinne des Kindeswohls verlangt werden können, persönliche Animositäten und subjektive Befindlichkeiten vor die Wünsche und Bedürfnisse des gemeinsamen Kindes zurückzustellen.

Zur gemeinsamen Verantwortung aller Beteiligten muss der Kontakt des Kindes zum getrennt lebenden Elternteil durch den anderen gefördert werden. Die Eltern trifft dabei die Pflicht, aktiv und einfühlsam die Zuneigung und Liebe des Kindes zum anderen Elternteil zu fördern und dazu beizutragen, dass die Kontakte mit dem getrennt lebenden Elternteil zu einem positiven und erwünschten Erlebnis für den Minderjährigen werden.

Nur dann, wenn Eltern Feingefühl und Sensibilität für die Wünsche und Bedürfnisse ihrer Kinder haben und in der Lage sind, ihre eigenen Bedürfnisse nicht vor die ihrer Kinder zu stellen, haben die Kinder alles, was sie brauchen, damit es ihnen gut geht.

Die Anwälte Dr. Clemens Gärner und Mag. Susanna Perl-Böck sind die Spezialisten, wenn es zu Rechtsfragen im Bereich Trennung und Scheidung, Obsorge und Kindeswohl, Partnerschafts- und Eheverträge, Unterhalt und Vermögensaufteilung sowie Trennungs- und Scheidungsvorsorge kommt. Die bewährte Mann-Frau-Perspektive, die die Kanzlei Gärner und Perl-Böck auszeichnet, macht es zudem möglich fachliches Know-How mit notwendigem Fingerspitzengefühl zu kombinieren und so maßgeschneidert auf die individuellen Bedürfnisse der Klienten eingehen zu können. Durch ihre Zusatzkompetenzen im Immobilien-, Arbeits- und Gesellschaftsrecht sind Gärner und Perl-Böck bei Scheidungen im wirtschaftlichen Bereich ebenfalls die erste Adresse.