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Urlaubszeit ist Trennungszeit

Der viel geliebte Urlaub als Beziehungsfalle – Besonders nach der Rückkehr aus den Ferien, die eigentlich die schönste Zeit im Jahr sein sollte, steigen erfahrungsgemäß die Scheidungs- und Trennungszahlen an.

Aber woran liegt es, dass gerade in dieser Zeit so viele Paare ins Streiten geraten? Die Scheidungsexperten Gärner und Perl- Böck wissen, woran es liegt und bieten professionelle Unterstützung, wenn der Urlaubsstreit zur Trennung führt.

„Das Problem an sich liegt jedoch nicht am Urlaub selbst, sondern meist im Alltag“, weiß Mag. Susanna Perl-Böck. Schwelende Konflikte und Ungereimtheiten in einer Beziehung kommen im Urlaub häufig an die Oberfläche, wenn das Paar rund um die Uhr zusammen ist. Auch wenn die meisten problembelasteten Paare hoffen, dass diese gemeinsam Zeit ihre Beziehung rettet und hohe Erwartungen in die unbeschwerte Zweisamkeit und Romantik setzen, sieht die Realität dann nicht selten ganz anders aus. Denn diese Erwartungen an den Urlaub werden meist nicht erfüllt, was dann erst recht wieder zu Streit und weiteren Enttäuschungen führt.

„Während Paare im Alltag oft nur wenig Zeit zu zweit verbringen, sind sie im gemeinsamen Urlaub meist rund um die Uhr zusammen, wodurch das Streitrisiko beträchtlich steigt“, ergänzt Kanzleipartner Dr. Clemens Gärner. Die „störenden“ Charakterzüge, die im stressigen Alltag untergehen, bemerkt man im Urlaub am Partner verstärkt. Oftmalig lassen sich diese Differenzen leider nicht mehr überbrücken und die Beziehung liegt nach den Ferien in Trümmern.

In Anbetracht der Tatsache, dass eine Trennung vom ehemals geliebten Partner schon Belastung genug ist, empfiehlt sich die Lösung einer einvernehmlichen Scheidung, wenn die Ehe tatsächlich nicht mehr zu retten ist. Eine solche kann rasch und ohne unnötigen Rosenkrieg abgewickelt werden. Eine einvernehmliche Scheidung sollte gut und vor allem sorgfältig vorbereitet sein. Immerhin wird das zukünftige Leben von zumindest zwei Personen völlig umgestaltet.

Obwohl für eine einvernehmliche Scheidung nicht zwingend die Beiziehung eines Rechtsanwalts nötig ist, erweist es sich dann in der Realität als sinnvoll. Denn guter Rat ist hier nicht unbedingt teuer, kann aber die Abwicklung einer einvernehmlichen Scheidung wesentlich vereinfachen. Abgesehen von der Formulierung des Scheidungsvergleichs, der die Grundlage der Scheidung darstellt und – in einem nachfolgenden Konflikt – meist Wort-für-Wort ausgelegt wird.

Um zu den notwendigen Einigungen zu kommen, ist Erfahrung und Verhandlungsgeschick erforderlich. Nur wer seine Rechte und Pflichten kennt, kann erfolgreich mit seinem Partner verhandeln. Professionelle Unterstützung kann hier nicht nur Vermögen schaffen oder schützen, sondern bietet auch Rechtssicherheit für die Zukunft.