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Testament, Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht – Sorgen Sie vor für eine sichere Zukunft!

Susanna Perl
Susanna Perl

Die Auseinandersetzung mit Themen der Pflegebedürftigkeit und dem Tod ist für niemanden angenehm, sollte aber keinesfalls vernachlässigt werden. Denn wird für diese Fälle keine ausreichende Vorsorge getroffen, kann das weitreichende Konsequenzen für Sie selbst, als auch für Ihre Angehörigen nach sich ziehen.

Da aufgrund von Alter, Unfall oder Krankheit jeder betroffen sein kann, ist eine Befassung mit den wichtigsten rechtlichen Vorsorgemöglichkeiten, etwa dem Testament, der Vorsorgevollmacht und der Patientenverfügung unerlässlich. Jede dieser Verfügungen dient dazu, für den Eintritt all jener Fälle Vorsorge zu treffen, in denen der Betroffene selbst keine Entscheidung mehr treffen kann.

Durch das Testament kann zu Lebzeiten eine Bestimmung darüber erfolgen, wem im Fall Ihres Ablebens ihr Vermögen zukommen soll. Besteht ein solches nicht, bestimmt sich nach dem Gesetz, wer das Vermögen erbt, wodurch es mitunter zu unerwünschten Ergebnissen und Streitigkeiten unter den Angehörigen kommt.
Wird die eigene Entscheidungsfähigkeit durch eine psychische Krankheit oder vergleichbare Beeinträchtigung eingeschränkt, kann durch eine Vorsorgevollmacht eine Person bestimmt werden, zu jener das ausreichende Vertrauen besteht, künftig sämtliche Entscheidungen für einen selbst treffen zu können. Gibt es keine Regelung darüber, kann es dazu kommen, dass Personen, zu welchen dieses Vertrauen nicht besteht, oder auch fremde Personen mit dieser Aufgabe betraut werden.

Die Patientenverfügung legt fest, ob eine medizinische Maßnahme vorgenommen werden soll, wenn die betroffene Person im Anlassfall selbst nicht mehr in der Lage ist, die Entscheidung zu treffen. Dazu gehört neben der Entscheidung über lebenserhaltende Maßnahmen auch jene, wo man im Pflegefall untergebracht werden möchte.
Jede dieser Verfügungen erfordert zu ihrer Rechtswirksamkeit der Einhaltung diverser rechtlicher Vorgaben und muss Ihren Wünschen entsprechend angepasst sein. Um über diese wichtigen Angelegenheiten fundierte Entscheidungen für die Zukunft treffen zu können, ist zudem eine umfassende und auf den konkreten Einzelfall zugeschnittene Information über die jeweiligen rechtlichen Möglichkeiten erforderlich.

In all diesen Belangen beraten wir Sie gerne, um Ihre Selbstbestimmtheit auch in Zukunft zu gewährleisten.

Veröffentlicht von GÄRNER I PERL

Die Anwälte Dr. Clemens Gärner und Mag. Susanna Perl sind die Spezialisten, wenn es zu Rechtsfragen im Bereich Trennung und Scheidung, Obsorge und Kindeswohl, Partnerschafts- und Eheverträge, Unterhalt und Vermögensaufteilung sowie Trennungs- und Scheidungsvorsorge kommt. Die bewährte Mann-Frau-Perspektive, die die Kanzlei Gärner und Perl auszeichnet, macht es zudem möglich fachliches Know-How mit notwendigem Fingerspitzengefühl zu kombinieren und so maßgeschneidert auf die individuellen Bedürfnisse der Klienten eingehen zu können. Durch ihre Zusatzkompetenzen im Immobilien-, Arbeits- und Gesellschaftsrecht sind Gärner und Perl bei Scheidungen im wirtschaftlichen Bereich ebenfalls die erste Adresse.